Chili macht fit und verlängert ihr Leben

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Würzen Sie beherzt für Geschmack und ein langes Leben

In Teilen Europas ziert man sich noch etwas mit dem scharfen Essen, dies ist jedoch aus gesundheitlicher Sicht unbegründet. Wer scharf isst, lebt länger. Das zeigt eine aktuelle internationale Studie unter der Leitung der Chinese Academy of Medical Sciences. Dabei wurden rund 490.000 Teilnehmer über einige Jahre hinweg untersucht.
Sie füllten Fragebögen über ihre allgemeine Gesundheit, körperbezogene Maße (z.B. Gewicht) und den Konsum von scharfen Speisen, rotem Fleisch, Gemüse und Alkohol aus. Im Beobachtungszeitraum starben 20.224 der Teilnehmer, wobei die Forscher einen Zusammenhang mit dem Konsum von scharfen Speisen feststellten.

Dreimal pro Woche und sogar mehr tut gut

Verglichen mit Teilnehmern, die weniger als einmal pro Woche scharf aßen, hatten jene, die ein- bis zweimal pro Woche zu scharfen Speisen griffen, ein um zehn Prozent geringeres Risiko für einen verfrühten Tod. Bei jenen, die an drei bis fünf oder sechs bis sieben Tagen pro Woche scharf aßen, war das Risiko um 14 Prozent geringer.

Die Ergebnisse insgesamt waren für Männer und Frauen gleich, aber stärker bei jenen, die keinen Alkohol konsumierten. Der häufige Konsum scharfer Speisen führte außerdem zu einem geringeren Risiko, an Krebs zu sterben sowie an Herz- und Atemwegserkrankungen. Diese Ergebnisse treffen sowohl auf Frauen als auch auf Männer zu.

Chili macht fit

Essen, was man will, ohne dabei zuzunehmen – dieses Potenzial sehen Forscher, wenn man öfters Mahlzeiten mit Chili würzt. Sie konnten nachweisen, dass Capsaicin, der scharfmachende Inhaltsstoff des Chili trotz einer fettreichen Ernährung eine Gewichtszunahme verhindern kann.